
Am 28. Juli 1821 verkündete General José de San Martín in Lima, der Hauptstadt Perus, feierlich die Unabhängigkeit des Landes von der spanischen Krone. Die monarchische Staatsform war damit beendet und Peru wurde zu einer Republik. Im Verlauf der folgenden 200 Jahre pendelte die Andenrepublik politisch zwischen Diktatur und Demokratie, wirtschaftlich zwischen Boom und Depression, gesellschaftlich zwischen Ausschluss und Inklusion der Bevölkerungsmehrheit.
Michael Hahn setzt mit seiner Darstellung in den letzten Jahren der spanischen Herrschaft ein und behandelt die republikanische Geschichte Perus von der Unabhängigkeit bis zur Gegenwart. Er beleuchtet die kulturelle und ethnische Vielfalt des Landes, wobei er die immensen Schwierigkeiten auf dem steinigen Weg zu einer gerechteren Gesellschaft aufzeigt.
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